Social Good = Scale x Impact

Hoffentlich braucht’s jetzt nicht nochmals 20 Jahre, bis eine mehrdimensionale Wertebetrachtung Einzug hält.

Gratulation an Stanford.
Vor 10 Jahren haben Juergen Daum und ich das Prinzip schon mal am Beispiel “Performance Measurement and Management” aufgezeigt.
In Edinburgh. Hier gibt es den Text im Web zu lesen (mit weiterführenden Links)

Worum es heute geht

  1. Zunehmende Spannungen in Wirtschaft und Gesellschaft sind ein sichtbares Resultat einer Wirtschaftslehre, deren Orientierungs- und Zielgrössen heute wesentliche menschliche Bedürfnisse, Fähigkeiten und Potenziale ausblendet.
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  2. Wenn in Wirtschaft und Politik der Mensch besser berücksichtigt werden soll, drängt sich eine Neukonzeption auf, in der diese systemischen Mängel behoben sind.
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  3. „Project NEMO“ ist das Dachprojekt für die die professionelle Entwicklung für ein erweitertes „New/Next Economic MOdels“.
    Zu diesem Zweck wird auf die Vorleistungen aus dem Projekt „Business Engineering Systems“ zurückgegriffen.
    Darin werden schon die Grundlagen der Lehre so erweitert, dass die Systemfehler korrigiert sind. Dadurch entstehen neue Freiheiten in der rationalen Entscheidungsfindung. Und die Kompatibilität zum bestehenden Lehrprogramm bleibt bestehen. Vergleichbar mit der Einführung der „Energie“ in der Physik, oder dem Schritt vom 32 zum 128 Bit Computer mit all den dadurch erreichbaren disruptiven Fortschritten.
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  4. Aktuell wird mit INSEDE (INstitute for Sustainable Economic DEvelopment) eine operative Einheit realisiert.
    Eine internationale, reale und virtuelle Community als offene (open.INSEDE) Organisation zur anwendungsorientierten Weiterentwicklung von Instrumenten (Mindware und Software) zur nachhaltigeren Gestaltung von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
    Das „Business Modell“ erlaubt einen selbstfinanzierten Betrieb durch ein ausgewogenes Lizenzmodell für die kommerziellen Anwendungen der Entwicklungen.
    Wer sich dafür interessiert ist herzlich eingeladen, mitzuwirken. Einfach per mail oder über das Kontaktformular oben.

Informationen und Links
• Meta: http://bengin.net/meta
• Project NEMO: http://project-nemo.org
• INSEDE: http://insede.org
• Business Engineering Systems: http://bengin.net/bes

Just out: Show real value

For smart decision making. Disrupt and reinvent old school rules.
Show invest AND its weight, risk… of projects, markets, R&D, people… in one picture.

Why, how todo’s and downloads with free Excel templates to use it with your indicators.

The next level of planning and controlling monetary AND nonmonetary value investment, progress and results.
Just out: http://bengin.net/bes/objects_and_metrics_e.html

Click picture for animation.

Show real value
Show real value

#businessengineering #sharedvalue #decisionmaking #controller ?

The new rationale of value, valuing and for decision making.


How it works with links to Excel template repository:
Abstract
Today, customers or other important stakeholders demand that businesses or non-profit organizations act according to their stakeholder’s subjective, qualitative values and criteria. Organizations therefore must take increasingly qualitative, subjective ratings and values into account in managerial decision-making. They need performance measurement systems that are able to handle subjective, qualitative measures and to combine them with quantitative, i.e. financial information. The vector-based concept of performance measurement & visualization introduced in this paper offers a practical solution that can be applied for example in public service organizations or to support R&D management of a software company.

Link: http://bengin.net/bes/e/vector_based_pmmetrics_e.html

Auch (BWL) Methoden veralten, werden verbessert und abgelöst.

Eigentlich sind auch Methoden letztendlich Produkte, wenn auch nicht wirklich fassbar wie zum Beispiel eine Dampfmaschine.
Methoden als geistige Produkte haben aber auch ihren Lebenszyklus. Besonders eindrücklich wird das, wenn man sich die Methoden der Wirtschaftslehre betrachtet. Haben sie doch ihren Ursprung vor über 200 Jahren, als man in Europa noch Hexen verbrannte und die durchschnittliche Lebenserwartung in England noch unter 40 Jahren war.

Wenn man nun alte Methoden in neuen Realitäten anwendet, merkt man dann irgendwann, dass man die Methoden den neuen Anforderungen anpassen sollte.
Die Einen merken es etwas füher, die Anderen etwas später. Ja klar, auch wenn man’s weiss, heisst das noch lange nicht, dass man die Methoden (Produkte, Werkzeuge, Prozesse, Konstruktionen…) dann auch wirklich anpasst.
Schliesslich konnte VW ja auch noch lange Jahre den Käfer verkaufen, auch wenn die Konkurrenz schon lange modernere Autos mit Vorderradantrieb anbot. Und bei den Lehren gibt’s ja so viele alt bewährte Lehrmittel. Warum denn neue schreiben, wenn sich das Alte ja noch gut verkaufen lässt? Schliesslich werden die Studenten ja geprüft, ob sie die alten Methoden und Techniken verstanden haben. Die berühmten “Credits” gibt’s ja nur für das Lösen von alten Prüfungsaufgaben.

INSEDE (Institute for Sustainable Economic Development) hat da einen etwas anderen Ansatz.
Viele Erfindungen und Neuerungen in der realen Welt haben ihren Ursprung darin, dass ganz praktisch für ein reales Problem eine praktische Lösung oder ein besseres Erklärungsmodell gefunden werden musste. Und vielfach mussten dazu von der “klassischen Lehre” verbotene und unwissenschaftliche Wege beschritten werden. So erfand beispielsweise der belgische Chemiker Leo Hendrik Baekeland den duroplastischen Kunststoff gerade WEIL er sich nicht an die Regeln der gesicherten Chemischen Wissenschaften gehalten hat. Später hat dann die Wissenschaft ihr Erklärungsmodell ergänzt.

Praktiker in Wirtschaft und Politik sehen sich auch zunehmend mit dem Problem konfrontiert, dass die Methoden der Wirtschatswissenschaft in vielen Belangen den Anforderungen nicht mehr genügen.

INSEDE geht darum von den Problemen in der Praxis aus und entwickelt Modelle, die den Anforderungen besser gerecht werden. Und dies ohne dass faule Kompromisse an alte Lehrmeinungen gemacht werden müssen. Schliesslich sind ja die meisten der Wirtschaftseinsichten und Theorien unter völlig anderen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen entstanden.

INSEDE ist aber auch ein “offenes Institut”.
Wir gehen davon aus, dass viele Menschen in der Realität mit dem Unterschied zwischen Theorie und Praxis (Strategie und Operationalisierung, Regeln und Machbarkeit….) konfrontiert sind. Und dass Reale und praktikable Lösungen existieren, die in den “Elfenbeintürmen” noch nicht bekannt sind.
Wir sind daher interessiert an Kontakten zu Menschen, die mithelfen, ein besseres Erklärungsmodell, eine bessere Wirtschaftstheorie zu entwickeln.

INSEDE verfügt über Entwicklungs-Vorleistungen von über CHF 4.5 Mio, abgesichert durch ein registriertes Urheberrecht, über das wir frei verfügen können.
Praktiker und Theoretiker sind eingeladen, von diesen Vorleistungen zu profitieren und ihrerseits derivative Lösungen (mit eigenem Urheberrecht) zu schaffen.
Bei Interessen können Sie sich unverbindlich über das Formular der neuen INSEDE Website mit uns in Verbindung setzen.
http://insede.org

insede2014-01-13_0924

Wie die Potenziale in einer Unternehmung messen?

Wie Potenzial messen?
Potenzial lässt sich nicht direkt messen, aber bestimmen (= berechnen).
Wie sich beispielsweise auch die potenzielle oder die kinetische Energie (in der Physik) nicht messen, aber bestimmen/berechnen lassen.
Es gibt mehrere Arten, das Potenzial zu bestimmen.
Grundsätzlich gilt, dass das Potenzial NICHT eine monetäre Einheit hat und senkrecht zur Geldachse gezeichnet wird. Im Bild unten mit der Einheit [i$] für “implizit/imaginär”.

Aus zwei monetären Stützpunkten wird das Potenzial bestimmt (Pythagoras).
In Bild ein Beispiel für die Potenzialberechnung aus der Bilanzsumme und dem Umsatz.
Es könnten aber auch Lohnsumme und Umsatz; Projektkosten und erwartete Erträge; Pizzapreis bei Aldi und in der Pizzeria; Bilanzsumme und Börsenkapitalisierung sein….

Mit diesem Prinzip – und Korrekturfaktoren – ist es dann möglich, eine Potenzialbilanz zu erstellen…

Dazu gibt’s relativ viel weitere Grundlagen, zum Beispiel auf Youtube:
Mapping Intangible Assets too – beyond classic economic mindset
Economic Value Architecture and Engineering 2012 alpha
Strategic Potential and Performance Quadrants (explicit meets implicit)

Oder generell:
http://www.youtube.com/peterbretscher
Es sind “Stummfilme” – Erläuterungen und Links sind im “Info-Teil” unter den Filmen.
potenzialbilanz001

Positive Perspektiven für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft