Mehr als ein Public Value

Vier mal Public Value – über die Wertschöpfung (monetäre und nicht-monetäre) von Organisationen.
PDF mit weiterführenden Links hier:
http://bengin.net/dl15/public_value_i-iv_2015_d.pdf

“Public Value II” (Potenzialaufbau, Learning by doing und Theorien) bringt doppelten Nutzen. Bei den Unternehmen UND den Mitarbeitern.
Unternehmer wissen es, Ökonomen und Wirtschaftsprüfer sollten es in ihren Modellen berücksichtigen.
Denn Strategien, die vom Potenzial ausgehen, sind vier mal so interessant.

Gemeinwohl
Public Values

Potenziale erkennen und besser nutzen.

Dumm gelaufen, das mit dem gefallenen Euro Kurs. Jedenfalls für Unternehmer, die einen hohen Kostenanteil in Franken haben.

Da stellt sich schon die Frage, wie man bei einem solchen Wechselkurs noch konkurrenzfähig sein kann.
Viele der Prozesse sind schon automatisiert. Mitarbeiter auf Kurzarbeit nehmen erhöht den Anteil der Fixkosten am Produkt und Mitarbeiter entlassen schwächt direkt das Potenzial des Unternehmens doppelt. Erstens fehlen die entlassenen, erfahrenen Mitarbeiter für die Realisierung von neuen Angeboten. Und zweitens lähmt dies die Zusammenarbeit der verbliebenen Mitarbeiter. Man hält mit Informationen zurück, weil man sich so für die nächste Entlassungsrunde “unentbehrlicher” machen möchte.
Klar, dass das Klima sinkt.

Eine Alternative zu den Entlastungen auf der Kostenseite ist die Verbesserung der Erträge.
Und das funktioniert ganz gut, wenn man nur einmal das Unternehmen etwas anders betrachtet und eine neue Transparenz in die Überlegungen bringt.
Unten gibt’s ein solches 3D-Modell zu sehen.
Es hat drei Ebenen:
1. Angebote,
2. Prozesse,
3. Ressorts und Ressourcen.
In der untersten Ebene, bei den Ressourcen, ist das “Know-How” – das Wissen, das Können, die Erfahrung… – der Mitarbeiter verortet.

Die Frage zur Verbesserung der Erträge lautet nun:
“Wie können wir mit dem vorhandenen Know-How der Mitarbeiter (aus allen Ressorts) (i) bestehende Prozesse vereinfachen und (ii) neue Angebote entwickeln?”
Weil die Potenziale ja bereits vorhanden sind, lässt sich das recht schnell umsetzen.

Die Links für ein richtiges 3D-Unternehmensmodell (Neue Transparenz der Zusammenhänge, erleichtert Strategiefindung) und Checklisten für ein solches strukturiertes Vorgehen gibt’s auf dieser Webseite.
Ihre Mitarbeiter können das auch selber machen.

Ach ja, fast vergessen. Wir entwickeln innovative Wirtschaftsmodelle, in denen die Potenziale der Mitarbeiter und die Bedürfnisse der Kunden im Zentrum sind.

Die drei Ebenen des Unternehmensmodells
Die drei Ebenen des Unternehmensmodells

Kondratieff – Neue Wertetheorie


Ein neuer Aufschwung, ausgelöst durch eine neue Wertetheorie.
Das zumindest ist eine der möglichen Entwicklungen der Kondratieff-Zyklen.
Immerhin wird zunehmend erkannt, dass die Wertemessung ausschliesslich in Geldeinheiten zu kurz greift.

Mit anderen Worten:
Nicht-monetäre Wertschöpfung wird in der klassischen ökonomischen Theorie systemisch herausgefiltert.
Das hat massive negative Auswirkungen auf die Qualität von unternehmerischen Entscheidungen.

Es ist höchste Zeit, die ökonomischen Theorien dahingehend zu korrigieren, dass in ihnen auch die nicht-monetären Werte wie “Wissen”, “Können”, “Potenzial”, “Energie” usw. erfasst, gemessen und abgebildet werden können. Erst dann wird man in der Lage sein, nachhaltig zu entscheiden.
Und ja – es ist machbar.

Erfolgreiche Unternehmen gehen von ihren Potenzialen aus.

Wer sich nur am Markt orientiert kommt immer zu spät.
Erfolgreiche Unternehmen kümmern sich um ihre Potenziale. Sie pflegen und entwickeln sie. Sie nutzen ihre Fähigkeiten nicht nur um die Bedürfnisse auf den Märkten schneller besser und billiger zu befriedigen.
Als Ergänzungsstrategie nutzen sie ihre Potenziale um potenzielle Kundenbedürfnisse auf neue Art zu befriedigen. Auch solche Bedürfnisse, die der zukünftige Kunde noch gar nicht kennt und darum auch nicht artikulieren kann. Apple/Steve Jobs mit dem iPhone und dem iPad sind typische Beispiele dafür.
Alle Analysten haben abgeraten – trotzdem wurden die Geräte zum Erfolg.
Die Potenziale sind letztendlich langlebiger und stabiler als die Märkte. Man tut daher gut daran, die eigenen Fähigkeiten zu kennen, zu pflegen und weiter zu entwickeln. Zum Nutzen der Mitarbeiter und der Firma.

Einen Raster, mit dem Sie die vorhandenen Potenziale lokalisieren und eine Ergänzungsstrategie entwickeln können gibts auf Google+ unten.