18.Feb.2010 at 18 | Be the first to comments

Schön, dass man jetzt beginnt, sich über den Nutzen und die Manipulierbarkeit der Kennzahlen Gedanken zu machen.
Nicht nur Griechenland machts – auch bei den Unternehmen sind die Zahlen immer interpretationsbedürftig.
Schon Lenin hat’s gewusst: Wir brauchen weniger Zahlen – dafür bessere.
Ein Eindampfen der vielen verschiedenen Werte auf eine monetäre Zahl war schon früher zweifelhaft und wird mit der Zunahme der immateriellen Güter immer schwieriger. Aus meiner Sicht drängt sich ein komplementärer Massstab auf, mit dem die subjektive Werte (wie Erwartungswerte und immaterielle Werte) als “separate Werte” ausgewiesen und kombiniert mit den realen, monetär “gemessenen” Werten gezeigt werden. In diesem Werteparadigma haben Werte und Bewertungen eben “zwei Koordinaten”. Gibt einfach eine höhere Wertetransparenz.
Dazu später mehr….
Vorerst zum Tagiartikel: Uneingeschränkt empfehlenswert.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/Die-ueberschaetzte-Kennzahl/story/29376611
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3.Feb.2010 at 3 | Be the first to comments
Tom Tapscott (his Viewpoint in BusinessWeek)
1. The state of the world is not good.
2. Everywhere new collaborative models are emerging to solve global problems.
3. Rethinking the financial services industry’s role in society.
4. Executive pay, especially for bankers, needs fixing.
5. Sustainability’s time has come. Business is moving from talk to action.
6. The world needs better governments.
7. It turns out that the Internet does change everything.
8. Girls, women, and gender: A sea change is underway.
9. We need new measures of progress.
10. A new big idea: The Global Commons.
For the new measures look at the proposal at http://www.bengin.net/dresden
This disruptive innovation in the tools for economic reasoning enables a more sustainable development in the whole economy.

disruptive innovation in economic mindset
For larger picture click here.
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1.Jan.2010 at 1 | Be the first to comments

Wissen ist nicht können und können ist nicht tun.
Lasst uns 2010 das tun, was wichtig ist und Sinn macht. Mit der Zeit können wir es dann und entwickeln das Wissen, das wir weitergeben können.
Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern im neuen Jahr die Energie und das notwendige Quentchen Glück, das zum Erfolg auch dazugehört.
Zur Erinnerung wieder die Worte von Mutter Teresa, die Gelassenheit und Kraft geben.
— People are often unreasonable, illogical and self-centered… forgive them anyway.
— If you are kind, people may accuse you of selfish, ulterior motives… be kind anyway.
— If you are successful, you will win some false friends and some true enemies… succeed anyway.
— If you are honest and sincere people may cheat you… be honest and sincere anyway.
— What you spend years building, someone could destroy overnight… build anyway.
— If you find serenity and happyness, some may be jealous… be happy anyway.
— The good you do today, people will often forget tomorrow… do good anyway.
— Give the world the best you have, and it will never be enough… give the world the best you’ve got anyway.
— You see, in the final analysis, it is between you and God… It was never between you and them anyway.
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28.Jun.2009 at 28 | Be the first to comments

harvard
Neu von “The Sunday Times”: The world’s richest university has seen its investments slump by $11bn. (Weitere Infos: … Cash at Harvard)
Im letzten Dezember waren es gemäss Spiegel noch “bis zu $16Mia.” Dies bei einem Stiftungsvermögen von $37Mia. (Weitere Infos: Uni Crash durch Finanzkrise)
Harvard könnte durchaus auch als “Bank mit einer Schule dran” betrachtet werden. Immerhin denken die Profs dort darüber nach, was in ihren Lehren nicht so ganz richtig sein könnte. (Weitere Infos: How to fix Business Schools)
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7.Jun.2009 at 7 | Be the first to comments

The “Online Community for Intelligent Optimists…” hat in ihrer Mai-Ausgabe ihres Magazins einen ausgezeichneten Artikel über den “Altruismus in der Economy”. LINK HIER.
Der Artikel bleibt nicht einfach an der Oberfläche, sondern er geht an die Wurzeln der heutigen (monetären) Werte-Orientierung der Wirtschaftstheorie. Und in ihm wird ganz logisch – und an Hand von Beispielen – aufgezeigt, dass eben auch altruistische Elemente wesentlich zur Entscheidungsfindung beitragen. Dass diese Elemente in einer anständigen Wirtschaftstheorie nicht fehlen dürfen.
Hat mich riesig gefreut, dieser Artikel. Schon wieder ein Tropfen in die Richtung: Es muss eine Wirtschaftstheorie geschaffen werden, in der sowohl monetäre als auch nichtmonetäre Werte richtig zählen. Das Bild für eine mehrdimensionale quantitative Werteabbildung gibts HIER – IN DIE AUGEN IN DEN SINN.
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6.Jun.2009 at 6 | Be the first to comments

Hier der Link zu Forbes: http://www.forbes.com/2009/04/08/global-aggregates-recession-business-global-09-big-picture.html
Wenn man die Entwicklung der Verkäufe und der Profite vergleicht, ist es gut möglich, dass ein Grossteil der Profite bei den Global 2000 mit Derivaten gemacht wurden.
Auch der “Market Value” ist jetzt wieder unter dem Umsatz, den die Global 2000 ausweisen. Im Prinzip gar nicht so ungesund. Obwohl – verglichen mit dem DJ-Index – immer noch hoch. http://www.bengin.net/wp/?p=231
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6.Jun.2009 at 6 | Be the first to comments

Hier wieder einmal ein Beispiel, wie wichtig die Rechte am Geistigen Eigentum sind.
Es muss auch nicht immer das teuerste Schutzrecht (das Patent) sein. Auch Marken, Modelle und Urheberrechte können zur Ertragsverbesserung herangezogen werden. Ist viel gescheiter als Mitarbeiter zu entlassen. Einfach ‘mal das Potenzial aus einer anderen Perspektive anschauen – und das Geschäftsmodell ein wenig den Chancen anpassen…
Info bei Intellectual Asset Magazine: http://www.iam-magazine.com/blog/detail.aspx?g=92c17384-fa2e-4d40-8f58-9d28c1829de7
Info bei Blumberg (Text): http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aCz3TsF0RUbk
Info bei Blumberg (Daten): http://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=TIVO%3AUS
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4.Jun.2009 at 4 | 1 Comment

Dow Jones Industrial
Was Viele nicht wissen. Auf http://finance.yahoo.com lassen sich die Aktienpreise verfolgen. Auch über längere Zeiten. Diese Darstellung zeigt die Entwicklung der Aktienpreise an Hand des DJ-Indexes seit es ihn gibt. Wichtig für die Interpretation ist zu wissen, dass alle Massstäbe – die horizontale Zeitachse und die vertikale Preisachse – linear und nicht logarithmisch dargestellt sind. So kann man sich die Entwicklung – und die Ursachen – besser vorstellen und erklären.
Zwei Sachen sieht man gut:
a) Mit der Einführung der Optionen Anfang der 80er Jahre gab es bei den Aktienpapieren massive Preiserhöhungen – manche sprechen auch von Wertsteigerung, andere von einer “Blase”.
b) Wenn man die Entwicklung der Aktienpreise von 1930 bis 1980 als Trendkurve weiterführt – und sie mit den realen Preisen vergleicht – ist schon noch ein recht grosser Unterschied vorhanden.
Erst die Zukunft wird zeigen, ob die Shareholder weiterhin diese relativ hohen Produktpreise zahlen. Mit Sicherheit wird der Bedarf an substanziellen Informationen über die impliziten Werte der Unternehmen steigen, deren Papiere gehandelt werden. Die “Shareholders’ Profit Expectation” muss zunehmend logisch und rational fundiert werden. Dass dazu die “Immateriellen Werte” kartiert, bilanziert und visualisiert werden müssen scheint zunehmend klarer zu werden. Erste “Gehversuche” auf diesem “Trampelpfad” finden sie HIER. Aktuellere Informationen erhalten Interessierte direkt bei mir. E-Mail genügt.
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19.Mai.2009 at 19 | Be the first to comments

Revenue and Profit 2008
Im Blog von www.pingdom.com gibts HIER einige interessante Zahlen und Grafiken von und über Unternehmen aus dem E-Bereich.
Weiterführende Links zu Zahlen und Grafiken gibts im Artikel und in den Antworten zum Blogbeitrag.
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22.Apr.2009 at 22 | Be the first to comments

Neu auf der HandelszeitungOnline [LINK]
Wie zu erwarten war, erschüttert die Finanzkrise auch die “Ausbildungsbranche”. Genug vom “Das Gleiche immer wieder neu verpackt”.
Vor den Fehlern in den Grundprinzipien der Wirtschaftstheorien – auch wenn sie sich lange nicht ausgewirkt haben und darum nur von wenigen “Störefrieden” auf sie hingewiesen wurden – kann man nun halt einfach nicht mehr die Augen verschliessen. Es nützt nichts, die “happy crew on a sinking boat” mit psychologischen Seitricks glücklicher machen zu wollen. Es muss die Ursache für das Sinken gefunden werden. Und wenn ein Loch gefunden wird, muss es gestopft werden. Ob man dazu “happy” sein muss, ist völlig nebensächlich. Die Party kann dann stattfinden, wenn die Arbeit erledigt ist.
So gesehen ist es schon richtig, dass die Unternehmen die Art der Ausbildung und dass die Ausbildungsinstitute ihre Orientierung überdenken. Das Loch wird aber nicht gestopft, in dem man für die überholten betriebswirtschaftlichen Denkmodelle neue Simulationsmodelle entwickelt – oder etwas “Kybernetik” hineinbringt. Auch die ganze “Ethikdiskussion” bringt nix, wenn sich die quantitativen Orientierungsgrössen praktisch ausschliesslich auf monetäre Zahlen beschränken. Es ist daher sehr fraglich, ob die gleichen Leute, die bisher “erfolgreich” mit überholten Methoden das Denken unseres heutigen “Kaders” programmiert haben, in der Lage sein werden, ihr lineares ökonomisches Werteparadigma über Bord zu werden. Ebendieses ökonomische Werteparadigma – das “Eindampfen” der realen Wertevielfalt in der Wirtschaft auf eine monetäre Kenngrösse – ist eines der grossen Löcher, die es zu stopfen gilt. Dazu braucht es nicht einmal einen BusinessPlan. Man muss es nur einfach tun.
Harvard hat immerhin damit begonnen [Blogeintrag] – in der Schweiz verpufft man die Energie noch in der unnützen Diskussion über den “lic.oec.robot”.
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